Der heutige Termin war gar nicht so problematisch wie gedacht. Der Arzt versicherte, weiterhin optimistisch zu sein in unserem Fall. Da er weiter davon ausgehe, dass bei mir alles ok sei. Höchstens eine Gebärmutterspiegelung könnte man prophylaktisch machen, um zu gucken, ob da auch nix sei. Was er aber nicht glaube... Da diese Aktion mal wieder unter Vollnarkose wäre, habe ich mich spontan dagegen entschieden.
Interessanter dies: er denkt, bisher hatten wir eher Pech beim Embryonen-Lotto (nur 30 Prozent sind wirklich "brauchbar" und führen zu einer Schwangerschaft). Er rät uns dazu, jetzt - sofern wir es mental können - am Ball zu bleiben. Und es - leider - mit dem langen Protokoll wieder zu versuchen. Das belaste mich zwar mehr, bringe aber im Endeffekt mehr befruchtete Eier, was (auch wegen Einfrieren) eben durchaus wichtig sei.
Stand jetzt also: wir überlegen, wann wir wieder "einsteigen" wollen und können.
Dann geht die Rechnung so: Ca. 22 Tage nach Beginn der Blutung kommt die Downregulierungsspritze. Danach dauert es ca. vier Wochen bis Entnahme/Einsetzen. Und dann bekannterweise noch mal zwei Wochen bis zum Test.
Das müssen wir jetzt mal mit den Februar und März-Abwesenheiten Adams abgleichen und dann überlegen, wann wir anfangen.
Von einer Pause bis zum Herbst rät der Arzt ab. Wegen meines in der Zeit naheliegenderweise steigendan Alters.
Insgesamt fühle ich mich jetzt erst mal wieder ruhiger. Die Chance, dass es klappt, sei immer noch sehr gut, meint der Arzt. Wenn wir rechnen, dass es im Zweifelsfall bis zu 5 oder 6 Versuche braucht. Daher will er auch weiterhin nur zwei Eizellen einsetzen, wegen der Drillingsgefahr. Das scheint auch uns sinnvoll ;-)
Mittwoch, 21. Januar 2009
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